Saisonstart für den B.V. Martje Flohrs

Wie in den Jahren zuvor schon, starteten die Katharinenheerder Boßler mit dem traditionellen Heedeweckenboßeln in die Boßelsaison. Bei relativ mildem Wetter, jedoch mit einer guten Portion Wind trafen sich die Boßler und auch einige Schlachtenbummler in St. Peter Böhl am Deich. Mit zwei Mannschaften um Thore Gerdsen und Kevin Johst wurde ein Feldkampf durchgeführt, auf jeder Seite mit 8 Boßlern. Von Anfang an konnte man erkennen dass der B.V. Martje Flohrs sich nicht kampflos in den Feldkämpfen geschlagen geben will. Gute und vor allem gerade Würfe lassen auf eine erfolgreiche Saison hoffen, auch wenn sich bei dem ein oder anderen doch noch ein Pudel eingeschlichen hatte. Die guten Würfe und vor allem die Motivation der Boßler macht auch Mut für den morgigen Feldkampf gegen den B.V. Olversum. Dies zeigte vor allem die gute Stimmung hinter der Fahne, jeder Boßler wurde lautstark angefeuert. Am Ende siegte die Manschaft von Kevin Johst mit einem Schott und 22 Metern, so dass sich die Boßler und Schlachtenbummler die von Tordis Schauer-Witt und Bianca Hennings servierten Heedewecken verdient hatten. Eine Menge Arbeit wurde, gerade durch die guten Leistungen dennoch für Volker Johst hinterlassen, der sich nun genau überlegen muss wie er die Rolle für den morgigen Feldkampf aufbaut.

Volker Johst

Mit Biss und Konzentration zum Sieg

Einen konzentrierten und starken B.V. Martje Flohrs konnte man am 08.01.12 am Deich von St.Peter sehen. Mit jeweils 14 Boßlern und vielen Schlachtenbummlern sah man gegen den B.V. Olversum Würfe wie an der Schnur gezogen mit guten Weiten. Beim Drehen waren beide Mannschaften nur wenige Zentimeter auseinander. Kurz nach dem Wechsel erhöhte der B.V. Olversum den Abstand auf gute 20 Meter und der Feldkampf schien nun gegen die Katharinenheerder zu laufen, aber im Gegensatz zu vergangenen Feldkämpfen wurden jetzt die Nerven behalten und besonders die „Junge Garde“ des B.V. Martje Flohrs zeigte sich unbeeindruckt. Meter für Meter wurde der Rückstand abgebaut um dann Mitte des zweiten Durchgangs selber in Führung zu gehen. Unsere Nummer Vorletzt, Kevin Johst, machte es dann aber noch einmal mit einem verunglückten Wurf wieder spannend und bei den Olversumern keimte mehr als Hoffnung auf. Wie sich später heraus stellte, war der Wurf von Kevin taktisch gewählt um unsere Nummer Letzt, Volker Johst mit dem letzten Wurf noch mal zur Höchstleistung und zu dem finalen Siegeswurf zu bringen. Kurzum: die Taktik ging auf und der B.V. Martje Flohrs gewinnt völlig verdient nach dieser starken Leistung mit 3 Metern. Im Hause Johst wird sicher noch über diese taktische Entscheidung gesprochen werden.

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Verdiente Niederlage für den B.V. Martje-Flohrs

Eine verdiente Niederlage gab es für die Katharinenheerder bei gutem Boßelwetter am 14.01.2012 gegen den B.V. Kotzenbüll mit 15 Mann. Vom ersten Wurf an war der Wurm drin in diesem Feldkampf: kaum Druck in den Würfen und eine Streuung die locker zur Deichvermessung gereicht hätte und so gingen die Kotzenbüll absehbar Mitte des ersten Durchgangs mit einem Schott in Führung. Da auch der B.V. Kotzenbüll nicht über den gesamten Feldkampf konstante Würfe zeigte, blieb eine erträgliche aber verdiente Niederlage mit 2 Schott und 13 Metern. Den Schlusspunkt setzte Torsten Gebert mit einem tollen Gewaltwurf über 84 Meter.

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Cooler B.V. Martje Flohrs gewinnt

Mit nur 14 Boßlern ging es bei leichtem Schneefall am 29.01.2012 gegen den B.V. Eiderbund am Deich von St.Peter-Böhl. Durch einige Absagen wurden die Katharinenheerder gezwungen, ihre Rolle nicht nur umzustellen, sondern auch taktisch aufzustellen. Bei diesem, wie immer fairen Feldkampf gegen die Eiderbunder, konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, meistens waren sie sogar fast auf den Meter gleich auf. Kurz nach dem Drehen stand der Eiderbund vor dem Schott, sie versäumten es aber den Sack zu zumachen. Der B.V. Martje Flohrs blieb trotz des drohenden Schotts cool und wartete geduldig auf ihre Chance. Die kam auch schneller als erwartet, ein verunglückter Wurf vom Gegner und die Katharinenheerder konterten mit starken Würfen und gingen dann verdient mit einem Schott in Führung. Zwar musste das Schott kurz vor Schluss wieder raus gezogen werden, es änderte jedoch nichts am Sieg für den B.V. Martje Flohrs mit 45 Metern.

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Historischer Sieg für den B.V. Martje Flohrs

Ein mit wehenden Fahnen hupender Autocorso benachrichtigte das Dorf Katharinenheerd über den historischen Sieg an diesem 11.02.2012 über den B.V. Kating. Seit 1985 warteten die Boßler auf dieses Ereignis und nun war es endlich wieder mal vollbracht. Dazu noch ein Auswärtssieg mit 16 Boßlern, die nicht nur nervlich stark waren, sondern sich auch von Rückständen nicht beeindrucken ließen und meistens Würfe wie an der Schnur gezogen zeigten. An Nummer vier bekam Kating schon das erste Schott, musste es aber an Nummer 6 schon wieder raus ziehen. Im Laufe des Feldkampfes konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen und so musste die Entscheidung wieder mal zum Ende dieses fairen Feldkampfes fallen. Und sie fiel: die Katharinenheerder Boßler gewannen verdient mit 42 Metern. Es herrschte Ausgeglichenheit bei hart gefrorenen Boden, ob die Boßel lief oder im Schnee stecken blieb und auch vom Gegner gab es lobende Worte. War es in der Vergangenheit doch so, dass die Boßler vom B.V. Martje Flohrs zum Ende hin wenn es eng war Nerven zeigten, mittlerweile sind sie so sicher und nervenstark, dass sie zum Ende noch Druck in ihre Würfe geben können. Besonders die „Junge Garde“ zeigt sich hier immer stärker und das ist ein Verdienst der Jugendwarte Jannik Widderich und ganz besonders von Walter Hennings. Ohne deren unermüdliche Arbeit mit der Jugend, wäre der dritte Saisonsieg 2012 nicht möglich gewesen. Lüch op B.V. Martje Flohrs!!!

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